Ländlicher Raum

Der Ländliche Raum hat in Baden-Württemberg einen hohen Stellenwert. Mit einem Anteil von 35 % lebt etwa jeder dritte Baden-Württemberger im ländlichen Raum. Der Ländliche Raum umfasst damit über 70 % unserer Landesfläche. Er ist jedoch nicht nur landschaftlich prägend, sondern nimmt auch aufgrund seiner dezentralen Wirtschafts- und Siedlungsstruktur, seiner sonstigen Infrastruktur in den Bereichen Bildung, Hochschulen und Forschung sowie einem starken ehrenamtlichen Engagement eine tragende Rolle ein. 

Die CDU-Landtagsfraktion hat diese dezentralen Strukturen immer unterstützt und wird dies auch in Zukunft tun. Insbesondere aufgrund unserer bisherigen Anstrengungen und unserer vorausschauenden Förderpolitik steht der ländliche Raum heute so gut da. 

Der demografische Wandel, gesellschaftliche Veränderungen sowie die jüngsten Entwicklungen vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie haben uns aber auch vor Augen geführt, dass wir uns auf dieser guten Ausganglage nicht ausruhen dürfen, sondern auch in Zukunft für einen starken ländlichen Raum arbeiten müssen.

das haben wir erreicht

  • Deutliche Stärkung des Entwicklungsprogramms Ländlicher Raum (ELR) und damit der Strukturen vor Ort Verbesserungen bei der Förderung des ländlichen Wegebaus und Stärkung der Flurneuordnung
  • Einrichtung eines Kabinettsausschusses Ländlicher Raum für eine zukunftsorientierte Weiterentwicklung des ländlichen Raums
  • Stärkung der medizinischen Versorgung im ländlichen Raum durch Ausbau der Niederlassungsförderung, Schaffung eines Landesstipendiums sowie die Einführung einer Landarztquote bei der Zulassung zum Medizinstudium; zudem die Stärkung der Telemedizin

das haben wir vor

  • Weiterer Ausbau zentraler und zukunftsorientierter Förderungsprogramme
  • Entwicklung tragfähiger Zukunftskonzepte unter Berücksichtigung der jeweiligen Bedürfnisse vor Ort und unter Einbeziehung der relevanten Akteure
  • Erhalt und Unterstützung des ehrenamtlichen Engagements durch Stärkung der Strukturen und bürokratische sowie steuerliche Entlastungen
  • Wir werden uns auch weiterhin dafür einsetzen, eine gute pflegerische und medizinische Versorgung in allen Regionen im Land sicherzustellen; über die Fortsetzung der bisherigen Initiativen hinaus geht es vor allem um die Etablierung von Primärversorgungszentren