Tourismus

das haben wir erreicht

  • Tourismus als Wirtschaftsfaktor 
    Der Tourismus in seiner gesamten Bandbreite nimmt in ganz Baden-Württemberg eine besondere Bedeutung ein und ist ein zentraler Wirtschaftsfaktor und Jobmotor in unserem Land. Das Jahr 2019 war das neunte Rekordjahr in Folge für die Anzahl der Ankünfte und Übernachtungen. Das Bruttoumsatzvolumen der Branche lag im Jahr 2019 bei 25,3 Milliarden Euro. Zudem hängen rund 380.000 rechnerische Vollzeitarbeitsplätze an der Branche. 
  • Sicherung der regionalen Wertschöpfung
    Als Querschnittsbranche hat der Tourismus für viele Regionen, Städte und Gemeinden des Landes auch eine strukturpolitische Bedeutung. Das gilt besonders für die Arbeitsplätze im Tourismus, weil sie nicht ins Ausland verlagert werden können. Vor allem für die ländlichen Räume in Baden-Württemberg ist das von Belang.
  • Flexibilisierung zwingend notwendig
    Eine der zentralen Herausforderungen der Zukunft wird sein, dass auch künftig noch ausreichend Fachkräfte in der Tourismusbranche zur Verfügung stehen. Dazu müssen auch die Rahmenbedingungen verstärkt an die Lebenswirklichkeit angepasst werden, wie die CDU-Landtagsfraktion dies mit der Flexibilisierung der Arbeitszeit fordert. Das gilt vor allem für den Bereich der Gastronomie.
  • Aufstockung der Mittel im Bereich des TIP 
    Damit diese Erfolgsbilanz auch künftig anhält, sind Investitionen in Infrastruktur und Marketing unerlässlich. Das Tourismusinfrastrukturprogramm (TIP) ist ein wichtiger Baustein, um Nachhaltigkeit und Qualität, die touristische Entwicklung ländlicher Regionen und den Erholungs- und Freizeitwert von Tourismusinfrastruktureinrichtungen zu stärken. Damit werden unmittelbar Arbeitsplätze gesichert oder neu geschaffen und die Wirtschaft vor Ort gestärkt. Das Programm ist ein wichtiger Baustein zur Sicherung der Gesamtfinanzierung von kommunalen Tourismusprojekten. In der aktuellen Legislaturperiode ist es gelungen, erstmals seit Bestehen des Programms, über zehn Millionen Euro pro Jahr für die Kofinanzierung kommunaler Tourismuseinrichtungen zur Verfügung zu stellen. Seit 2016 konnte damit die Fördersumme insgesamt verdoppelt werden. 
  • Neue Tourismuskonzeption für das Land 
    Die neue Tourismuskonzeption wurde in dieser Legislaturperiode in einem bundesweit beispiellosen Beteiligungsprozess gemeinsam mit den Akteurinnen und Akteuren im Land erarbeitet. Die Konzeption bildet den strategischen Rahmen für alle Akteursebenen in den kommenden Jahren und definiert wichtige Ziele, Handlungsfelder und Maßnahmen. Mit ihr sollen Analysen und Trends verdichtet werden, Schwerpunkte gesetzt und die zukünftige Ausrichtung der Tourismuspolitik sowie der im Tourismus Tätigen beschrieben werden. Denn wer im Wettbewerb der Reisedestinationen langfristig bestehen möchte, muss sich nicht nur im Produktangebot, sondern auch in seinen eigenen Service- und Organisationsstrukturen fortwährend anpassen.
  • Corona-Hilfen für die Tourismusbrache
    Um die Betriebe des Gastgewerbes im Kampf gegen die Corona-Folgen zu unterstützen, hat sich  die CDU-Fraktion mit Erfolg für das branchenbezogene Stabilisierungshilfeprogramm für Hotels und Gaststätten mit einem Volumen von 330 Millionen Euro stark gemacht. Mit einem weiteren  Programm im Umfang von 36 Millionen Euro stärken wir die kommunalen Heil- und Thermalbäder auf dem Weg durch die Krise und fördern wir Zukunftsinvestitionen der Tourismusbetriebe. Auch Unternehmen der Bustouristik haben maßgeschneiderte Hilfen erhalten.

das haben wir vor

  • Neues Investitionsprogramm 
    Wir wollen, dass die Tourismusbranche in unserem Land gestärkt aus der Corona-Krise hervorgeht, und fordern daher eine breit angelegte Qualitätsoffensive für den Tourismus in unserem Land mit Blick auf Innovationen und Investitionen. Wir setzen uns daher für die Einsetzung eines Programmes ein, welches betriebliche Zukunftsinvestitionen ermöglicht.
  • Fortentwicklung der Tourismuskonzeption 
    In Ergänzung zur neuen Tourismuskonzeption werden wir uns für eine stetige Anpassung und Weiterentwicklung der Branche für künftige Herausforderungen einsetzen. Wir wollen dazu beitragen, dass die Potenziale der Branche noch stärker genutzt werden – im Einklang mit den drei Dimensionen der Nachhaltigkeit: wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit, sozialer Verträglichkeit und ökologischer Verantwortung. Im Schwerpunkt einer politischen Rahmensetzung sehen wir dabei vor allem die drei Ebenen: 
    1. Weiterentwicklung der Qualität
    2. Bildung und Förderung neuer Netzwerke
    3. Hightech und Natur
  • Ausbau der touristischen Infrastruktur
    Um diese Ziele zu erreichen, zählt eine moderne, barrierefreie und nachhaltige Mobilität zu den Leitlinien unserer Tourismuspolitik. Wir wollen die Nutzung der vorhandenen öffentlichen Verkehrsangebote und die Erreichbarkeit unserer Tourismusdestinationen sukzessive an die sich wandelnden Entwicklungen anpassen.
  • Einheitliche Kriterienkataloge erarbeiten
    Zusammen mit den Fachverbänden wollen wir die Rahmenbedingungen für landesweite Qualitätskriterien setzen, von standardisierten Vermarktungskonzepten über Hygienestandards für unsere Kur-, Heil- und Freizeitbäder bis hin zu einheitlichen Buchungsportale für Gäste im In- und Ausland.
  • Chancen der Digitalisierung nutzen 
    Das Erleben unserer Natur und unserer Kulturlandschaften wollen wir auf allen Ebenen möglich machen und Qualität und Vielfalt in den Mittelpunkt rücken. Dazu wollen wir die Zukunftstechnologien für den Tourismus im Land einsetzen und die Voraussetzungen einer entsprechenden digitalen Infrastruktur schaffen.